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Meine Kliniktasche – Kaiserschnitt

Kurz vor der Geburt macht sich die eine oder andere bestimmt Gedanken darüber, was alles in die Kliniktasche gehört. Vor allem beim ersten Kind. Ich für meinen Teil habe ein Haufen Zeug mitgenommen, den ich lieber daheim gelassen hätte. 

Da wären zum Beispiel mein iPad. Ich dachte mir: ” Wenn der Kleine schläft, kann ich ja etwas produktiv sein.” Genauso wie ich es in die Tasche gepackt habe, habe ich es auch wieder daheim ausgepackt und zwar unbenutzt.  

So ging es mir auch mit den Büchern, die ich dabeihatte. Gut, man muss dazu sagen, mein Sohn hat fast nicht geschlafen und wenn er dann mal geschlafen hat, bin ich mit ihm eingeschlafen. Die Frau, die mit mir im Zimmer lag, hat zwei Bücher verschlungen in den drei Tagen, die sie im Krankenhaus war. Ihr Kind hat die ganze Zeit über geschlafen und wurde nur mal kurz zum Essen wach. So was weiß man vorher nicht.

Selbst wenn ich die Zeit gehabt hätte zu lesen, wäre ich gar nicht dazu gekommen. Ich glaube, am Tag der Geburt habe ich an die 70 Nachrichten bekommen. Da mich keiner außer meinem Mann besuchen durfte, hat mir jeder geschrieben. Die Zeit, die ich mal kurz frei hatte, war ich damit beschäftigt, auf die Nachrichten zu antworten. 

Für die, die es nicht wissen, mein Sohn kam während der Corona-Krise zur Welt. Besucher waren nicht erlaubt. Nur mein Mann durfte für eine Stunde am Tag kommen.  

Dann kommen wir mal zu den Dingen, die man wirklich brauch.  

Fürs Baby hatte ich daheim eine Tasche vorbereitet. Die hat mein Mann mitgebracht, als er uns Abholen kam. Mein Sohn kam im Oktober zur Welt.  

In der Tasche waren folgende Dinge: 

  • ein langarm Wickelbody  
  • eine Strumpfhose  
  • ein Pullover (falls es doch kälter sein sollte) 
  • ein paar dicke Socken 
  • ein gefütterter Overall  
  • eine dünne Mütze 
  • ein Spucktuch 

Die paar Sachen haben vollkommen gereicht. 

Viele Fragen sich bestimmt, ob sie fürs Kind etwas ins Krankenhaus mitnehmen müssen, wie z. B. Kleidung. In dem Krankenhaus, indem ich lag, gab es einen Wickeltisch im Zimmer, wo alles zur Verfügung stand. Darin waren Windeln, Kleidung, Feuchttücher, Cremes und Öle und ein paar nötige Sachen für die Mamis. (Stilleinlagen etc.) In der Regel stellt das jedes Krankenhaus zur Verfügung. Dennoch könnt ihr zur Sicherheit in eurem Wunschkrankenhaus noch mal nachfrage, wenn ihr euch ganz sicher sein möchtet.

Es gab eine Sache, die es in meinem Krankenhaus nicht gab, die ich aber doch gerne dabeigehabt hätte. Mein Stillkissen. Mein Sohn hat in meinem Bett geschlafen und mir hätte es ein Gefühl von Sicherheit gegeben, wenn ich es dabeigehabt hätte, um es an den Bettrand zu legen. Aber ich habe die zwei Tage auch ohne das Kissen überlebt. Ich glaube, beim zweiten Mal würde ich es trotzdem mitnehmen. Das muss jeder für sich entscheiden.  

Für mich habe ich folgende Dinge eingepackt: 

  • Umstandsjogginghose für die Heimreise 
  • Badelatschen / Hausschuhe 
  • Hygieneartikel (Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, Zahnbürste) 
  • Stilleinlagen 
  • Binden 
  • Umstandsunterwäsche (wegen der Narbe) 
  • einen Bademantel 
  • ein paar Oberteile (T-Shirts und Pullis) 
  • Unser Stammbuch!! 
  • meinen Geldbeutel (Personalausweise, Krankenversichertenkarte etc.) 
  • Ladekabel 
  • Bücher  
  • iPad 
  • eine Decke für den kleinen 
  • zwei Schlafanzüge 
  • dicke Socken 
  • Haarspangen und Haargummis 
  • Still BH´s 

Die meisten Sachen habe ich nicht gebraucht. 

Im Krankenhaus gab es genügend Binden und Stilleinlagen. Oben hatte ich ja bereits was zum Thema iPad und Büchern gesagt, die waren also auch unnötig. Die meiste Zeit im Krankenhaus habe ich nur ein Nachthemd und meinen Bademantel getragen. Ich hätte also nur einen Pulli oder ein T-Shirt für die Heimreise gebraucht. Im Krankenhaus bekommt ihr Netzhöschen als Unterwäsche. Da müsst ihr selbst entscheiden, ob ihr lieber die anziehen möchtet oder eure Eigenen.  

Die Umstandshose und Unterwäsche waren sehr von Vorteil für mich! Engere Hosen drücken auf die Narbe und erschweren dadurch das Sitzen. Nach der Geburt habe ich noch ca. 3-4 Wochenlang Umstandsleggings oder Umstandsjeans getragen. Was auch superbequem ist, sind lockersitzende Kleider. Aber auch das muss jeder für sich entscheiden.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr euer Stammbuch (wenn ihr verheiratet seid), dabeihabt, euren Personalausweis und die Versichertenkarte.  

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